Profil

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Die Grundschule arbeitet aufgrund der Standortschließung der Grundschule Ostschule  mit einem neu erstellten Schulprogramm. Beim Thema Lernen und Unterrichtsentwicklung ziehen wir – Lehrkräfte, Eltern, ehrenamtliche Helfer und Schülerinnen und Schüler-  gemeinsam an einem Strang. Dies zeigt sich z.B. bei den einheitlichen Schulregeln, aber auch bei der Unterrichtsgestaltung.

Kooperative Lernformen

Im Schuljahr 2009/10 hat sich das Kollegium der Grundschule am Schloss für die Einführung „kooperativer Lernformen“ im Unterricht entschieden. Seitdem hat sich in diesem schulischen Entwicklungsschwerpunkt  bereits einiges getan. Neben zwei Ganztagsfortbildungen mit Reinhard Bochmann, haben alle Kolleginnen damit begonnen, kooperative Lernformen im Unterricht zu erproben. Für jede Jahrgangsstufe sind nun verbindlich drei kooperative Lernformen festgelegt, die innerhalb des Schuljahres erarbeitet werden. Ebenso werden im gesamten Grundschulverbund die gleichen Namen und gleiche Symbole verwendet. Am Ende seiner Schulzeit kennt somit jedes Kind der Grundschule am Schloss mindestens 12 verschiedene kooperative Lernformen (siehe Tabelle).

Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3 Klasse 4
Partnerkontrolle
Doppelkreis
4-Ecken-Gespräch
Partnerkontrolle
Doppelkreis
4-Ecken-Gespräch
Partnerkontrolle
Doppelkreis
4-Ecken-Gespräch
Partnerkontrolle
Doppelkreis
4-Ecken-Gespräch
Wäscheleine
Wortpaare
3-Finger-Einschätzung
Wäscheleine
Wortpaare
3-Finger-Einschätzung
Wäscheleine
Wortpaare
3-Finger-Einschätzung
Graffiti
Treffpunkt
1-2-4
Graffiti
Treffpunkt
1-2-4
Mindmap
Platzdeckchen
Zielscheibe

Wir unterrichten in Jahrgangsklassen. Die Kinder sind mit gleichaltrigen Freundinnen und Freunden im Klassenverbund zusammen. Lernerfolge werden gezielt dokumentiert und dienen zur Unterstützung der Kinder. Die Jahrgangsteams der Standorte arbeiten bei der Unterrichtsvorbereitung eng zusammen. Methodenvielfalt und kooperative Lernformen begleiten die Kinder durch den Tag. Wir nutzen bewährte Diagnoseverfahren (HSP; BIRTE2) zur Lernunterstützung aller Kinder. Wir lassen kein Kind zurück, sondern wir fördern und fordern.

Förderung bei Rechenschwierigkeiten (Dyskalkulie)

Unsere Fördergruppen im Bereich Rechenschwierigkeiten bestehen aus maximal 4 Kindern mit gleichen Förderschwerpunkten und bieten so ideale Lernbedingungen, um Lernschwierigkeiten und Lernlücken auszugleichen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Kooperationsprojekt FörSchL („Förderung rechenschwacher Schüler in Lippe“) wurden viele Erkenntnisse aus dieser Fortbildungsmaßnahme übernommen. Ebenso wurden auch Erfahrungen aus dem „Sinus II“-Programm zur Weiterentwicklung des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts in unser Förderkonzept integriert.

So beginnt die Förderung mit einer prozessorientierten Diagnostik von Rechenstörungen (nach den Leitlinien von Prof. Dr. Schipper). Ebenso werden die Förderziele in einzelnen Schritten bestimmt und die Ergebnisse der Fördermaßnahmen in Protokollbögen nach einem Modell von Dr. Thomas Rottmann und Jörg Franks kontinuierlich dokumentiert und mit den Klassenlehrerinnen besprochen. Die Auswahl der Arbeitsmaterialien in unserer Förderung folgt den Empfehlungen von Prof. Dr. Schipper und Prof. Dr. Wartha.
Ziel der Förderung ist die erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht, also die Teilhabe am „normalen“ Unterricht, weshalb die Schülerinnen und Schüler nur in einem begrenzten Zeitraum in diesen Kleingruppen intensiv gefördert werden.

Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS)

Unsere Förderung im Bereich LRS basiert auf den  positiven Erfahrungen aus dem Kooperationsprojekt SEDI-FöLS („Schriftsprachentwicklungsdiagnostik – Förderung im Lesen und Schreiben“) unter der Leitung von Prof. em. Dr Harald Marx (Universität Leipzig).

LZ Artikel zu SEDI-FöLS

Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dieser Fortbildungsmaßnahme  wurden  in unser Förderkonzept integriert.

LRS- Förderung 2016_hp

Das SEDI-FöLS-Lesetraining findet in 1 zu 1 Situationen (Einzelförderung) statt. Wöchentlich fördern fortgebildete Kolleginnen mit dem „SEDI-FöLS“-Zertifikat Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Bereich Lesen in kurzen Trainingseinheiten von ca. 15 Minuten.

Heidelberger Ballschule

In Kooperation mit dem TV Lemgo wurde im Schuljahr 2010/2011 die Heidelberger Ballschule („4. Sportstunde“) an der Grundschule am Schloss eingeführt. Die Grundschule am Schloss hat bei der Heidelberger Ballschule eine Vorreiterrolle für Lemgos Grundschulen eingenommen. Die ersten und zweiten Klassen sind seit Jahren engagiert beim Ballsport und haben vielfältige Erfahrungen mit unterschiedlichen Bällen gemacht. Seit dem  Schuljahr 2014/15 können wir in Zusammenarbeit mit dem TuS Brake die Heidelberger Ballschule nun auch in der 3. Jahrgangsstufe anbieten.

Profil Heidelberger Ballschule_hpProfil Heidelberger Ballschule2_hp